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Nov 04 2019

So lautete letzte Woche (30.10.19) der Titel eines Beitrags in „DIE WELT“.

Morgens beim Frühstück im Hotel vor dem Seminar hatte ich doch tatsächlich nach langer Zeit einmal wieder eine analoge Zeitung in den Händen. Und ich bin auch gleich bei genau diesem Artikel hängen geblieben.

In dem Artikel wird eine Vorlesestudie 2019 zitiert, die von der Stiftung Lesen, der „Zeit“ und der Deutschen Bahn Stiftung durchgeführt wurde.

Das erschreckende Ergebnis: Fast ein Drittel der Eltern hier in Deutschland liest seinen Kindern kaum noch vor.

Einen besonders spannenden Aspekt fand ich, dass Mütter, die berufstätig sind, ihren Kindern verhältnismäßig mehr vorlesen, als Mütter, die zuhause sind und eigentlich vielleicht mehr Zeit dafür hätten. Wenn ich in meine eigene Familie schaue, dann hatte und hat das Vorlesen immer noch einen hohen Stellenwert. Meine Söhne lieben es einfach. 


Und es ist auch so wichtig! Denn der Artikel führt weiter aus, dass regelmäßiges Vorlesen entscheidend für Vorstellungsbildung, Selbstbild und Sprachförderung. In der gleichnamigen Studie 2018 wurde aufgeführt, dass regelmäßiges Vorlesen den Grundschülern dabei hilft, schneller und besser lesen zu lernen. Logisch eigentlich. Kinder erweitern ihren Wortschatz, lernen Grammatik und Schriftsprache – und das ganz nebenbei vor dem Einschlafen. Wichtig ist auch, dass man nicht früh genug mit Vorlesen anfangen kann. Also schon vor dem Kindergartenalter.


Aus der Erwachsenenbildung wissen wir: Lernen ist ein Prozess und erfordert Geduld und Wiederholung. Neurologisch betrachtet werden beim Lernen neue Nervenverbindungen geschaffen, die zunächst zart und zerbrechlich sind und erst durch entsprechende Impulse stetig verstärkt werden. Bis hin zur „Datenautobahn“, die sich im Gehirn gefestigt hat. Jetzt ist das Wissen wirklich verankert und kann angewandt werden. 


Dabei laufen Lernprozesse nicht linear ab, das heißt es kann zu vermeintlichen Rückschritten oder zu gefühltem Stillstand kommen. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Du versuchst ein Instrument zu lernen und übst einen ganzen Tag lang eine Tonfolge – ohne große Fortschritte. Frustriert beendest Du die Übung für den Tag. Doch beim nächsten Mal gelingt die Tonfolge mühelos. 

Du hast zwar nicht bewusst geübt, aber Dein Gehirn hat weitergearbeitet und neuronale Verbindungen geknüpft.

Im Coaching nutzen wir dieses Prinzip: Wenn Du ein bestimmtes Problem regelmäßig strukturiert betrachtest und darüber nachdenkst kommst Du manchmal tage- oder wochenlang nicht auf eine Lösung. Und plötzlich – wie aus heiterem Himmel – ist er da: der Geistesblitz. Das Gehirn hat ständig daran weitergearbeitet und neue neuronale Verbindungen aufgebaut – auch im Unbewussten. Der erfahrene Coach kann diese Prozesse durch geschickte Fragen beschleunigen. 

Mit diesem Wissen überrascht es mich nicht, was die Universität Chicago herausgefunden hat. Nämlich, dass bei Kindern im Altern von 2 Jahren durch regelmäßiges Vorlesen 291 Wörter mehr fest im Wortschatz verankert sind, als bei Kindern, die keine Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen bekommen. 

Fazit: Ich werde weiter vorlesen und nicht nur meinem (noch) Kindergartenkind. 

Die Vorlesestudie gibt es natürlich auch im Internet.

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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