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Zeit ist kostbar. Und sie ist begrenzt. Keine Neuigkeiten, oder? Für mich fühlt es sich so an, als bleibt mir immer noch weniger Zeit zur Verfügung und ich werde von außen immer noch mehr durchgetaktet. Und das fühlt sich nicht gut an. 

Jeder hat viel zu tun. Jeder ist gut beschäftigt. Manche bekommen es jedoch besser hin als andere? Woran liegt das? Für mich ein guter Anlass, mich wieder einmal intensiver mit dem Thema Selbstorganisation zu beschäftigen…

Selbstmanagement ist in der heutigen Arbeitswelt nach wie vor aktuell, wenn nicht aktueller als je zuvor. Dabei geht es nicht nur darum, sich zu organisieren oder seine Zeit zu managen, sondern es geht auch darum herauszufinden, welche Faktoren mich prägen und beeinflussen. 

Vielleicht waren Sie schon auf einem (oder mehreren?) Kursen zum Thema Selbstmanagement – oft im Verständnis der Trainer und Teilnehmer reduziert auf Zeitmanagement? Sie sind bestimmt mit großartigen Ideen und guten Vorsätzen zurück in den Arbeitsalltag gestartet. Doch Hand aufs Herz: Wieviel davon haben Sie länger als 4 Wochen durchgehalten? Wieviel bis heute?

Dabei gehört zum Selbstmanagement noch viel mehr als der Umgang mit der Zeit. In meinem Verständnis sind es 5 Facetten, die unsere Arbeit prägen:
1.    Organisation meines Umfeldes (z. B. Schreibtisch, Ordnerstrukturen, Ablagen)
2.    Grundsätzlicher Arbeitsstil (z. B. Ziele, Priorisieren, Struktur)
3.    Zeitmanagement und persönliches Verhalten (z. B. Zeiteinteilung, Zeitfresser, Tages- und Wochenplanung)
4.    Persönliche Leistungskurve (z. B. aktives Energiemanagement, Stressresistenz)
5.    Individuelle Stärken (z. B. grundsätzliche genetische Anlagen, Werte und daraus resultierende Verhaltensmuster)

Die ersten drei Facetten kennen Sie bestimmt. Das sind die allgemein gängigen Ansätze in klassischen Selbstorganisations- oder Zeitmanagementseminaren. Darüber gibt es so viel Literatur, dass ich das hier nicht näher ausführen möchte. Bei Interesse, fragen Sie bitte gerne nach – der Blog hat auch eine Kommentarfunktion 😊

Den 4. Punkt – die persönliche Leistungskurve – hat aus meiner Sicht zwei grundsätzliche Bereiche. Es geht zum Einen darum, wann Sie persönlich Ihre Leistungshochs und – tiefs haben. Ziel ist es, Ihren Arbeitsalltag so zu takten, dass Sie für die jeweilige Art der Tätigkeit die optimale Energie nutzen (auf Ihre innere Uhr hören). 
Beispiel: Sind Sie ein Morgentyp, der in der Regel zwischen 6:30 und 7:30 aufsteht, steht Ihnen die größte Energie für geistig anspruchsvolle Tätigkeiten ca. zwischen 8 und 10 Uhr zur Verfügung. Welche Verschwendung, hier E-Mails zu beantworten! Das passt gut in die Zeit vor oder nach der Mittagspause. Apropos Pause: Unser Gehirn kann keine 8 oder 10 Stunden am Stück Höchstleistung bringen. Es braucht spätestens alle 90 Minuten eine kurze Pause. Und auf jeden Fall eine Mittagspause zum Abschalten. Ohne diese ist es nachmittags nicht in der Lage nochmals in Höchstleistung zu kommen. 

Die zweite Facette ist der persönliche Umgang mit Stress (lat. anspannen). Auch das ist sehr individuell. Während der eine einen gewissen Druck braucht, um voranzukommen, entstehen beim anderen Blockaden. Auch Auslöser für Stress sind individuell. Den einen machen Unterbrechungen durch das Telefon verrückt, der andere steckt dies problemlos weg. Legt den Hörer auf und arbeitet weiter als wäre nichts gewesen. Die beste Leistung bringen wir, wenn wir uns zwischen Über- und Unterforderung befinden. Diesen Zustand nennt Mihály Csikszenmiáhlyi (Prof. für Psychologie) „FLOW“. Das kennen Sie vielleicht von Kindern, die völlig in ihrer Tätigkeit versunken sind und nichts mehr um sich herum wahrnehmen. Sie vergessen dabei Zeit und Ort. Kennen Sie das aus Ihrem eigenen Tätigkeitsbereich? Gibt es solche Aufgaben und Momente?

Den 5. Punkt der Liste finde ich noch spannender, da ich bis vor Kurzem darüber noch gar nicht nachgedacht hatte. Individuelle Stärken haben erhebliche Auswirkungen darauf, welche Methoden für mich funktionieren oder zur Qual werden.
Beispiel: Ein sehr organisierter und strukturierter Mensch liebt die klassischen Zeitmanagementmethoden. Er pflegt to-do-Listen und setzt sich Terminblocker, die er auch einhält. Alles wunderbar. Für Menschen, die eher kreativ sind (oft als „Chaoten“ abgestempelt), fühlen sich solche Systeme eher wie Gängelung an.  Sie fühlen sich eingeschränkt. Das wirkt sich auf die Motivation aus. Das Gehirn ist besteht aus zwei Hälften, die im Wechselspiel zueinander funktionieren. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass bei den meisten Menschen eine Hemisphäre dominiert. Auf dieser „Frequenz“ denken und arbeiten sie dann leichter. Beispiel: Rechts-Dominierten Menschen (Denken in Bildern, gute räumliche Orientierung, etc.) hassen kleinkariertes Kästchendenken. Und somit auch penible Tagespläne. Während Links-Dominierte Menschen (Analytisches Denken, Verständigung mit Worten) Listen und Planungen lieben.

Erscheint es Ihnen einleuchtend, dass gerade die 4. und 5. Facette über den Erfolg von Selbstmanagementmethoden entscheiden? Nicht jedes Tool passt zu jedem Menschen. Gute Selbstmanagement-Trainings haben deshalb aus meiner Sicht Workshop-Charakter oder coachende Elemente. Um Sie genau dabei zu unterstützen, herauszufinden, was für Sie funktioniert.

Als Ausgangsbasis kann zum Beispiel das 8S-Stärkeprofil hilfreich sein.

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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