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Digitalisierung eine Herausforderung? Natürlich!

Vieles ist neu, die Welt wird komplexer und alles geht schneller. Jede Herausforderung bringt Chancen: Ich persönliche fokussiere mich genau auf diese, denn sie erleichtern mir die Arbeit:

  • Informationen sind schnell verfügbar, ich kann sofort Themen recherchieren, die mich interessieren (informelles Lernen)
  • Lernen ist flexibel, ich kann von überall auf der Welt lernen 
  • Lernformate werden individueller, ich finde immer das Passende für meine Bedürfnisse

Möglich wird das vor allem durch die Entwicklungen im E-Learning. Dabei geht es um viel mehr als Web Based Trainings und Webinare. Echte Interaktion beginnt in virtuellen Klassenzimmern, wo sich Lernen ähnlich anfühlt, wie in einem gemeinsamen Seminarraum. Ein weiteres Highlight sind für mich virtuelle Lernwelten, in denen fast alle Lernformen möglich werden. Das Faszinierende ist, dass trotz der räumlichen Trennung das Gefühl entsteht, mitten im Geschehen zu sein.

Verwirrt? Wenn man sich relativ neu in diesem Feld bewegt, beginnt einem schon mal schnell der Kopf zu rauchen. Ich spreche da aus Erfahrung 😊 Auf der LEARNTEC erging es mir wieder so. Ich war am ersten Tag wie erschlagen von den vielen Plattformen, Anbietern, Begriffen, … Deshalb hier ein – vielleicht etwas stümperhafter – Versuch etwas Licht in den Dschungel der Begrifflichkeiten zu bringen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit, es geht mir um einen ersten Überblick):

Computer Based Training (CBT): 
Hier verwendet der Lernende Software selbständig, um Inhalte zu erarbeiten. Es sind Videos, Texte und vieles mehr möglich. Auch Quiz- oder Lernfortschrittsfragen sind möglich. Es gibt jedoch keine Möglichkeit Fragen zu stellen, oder in Interaktion zu treten.

Web Based Training (WBT) und Webbasiertes Lernen (WBL):
Durch Weiterentwicklung entstanden Lernformen, bei denen Inhalte über das Internet abgerufen werden. Das wiederum bietet unterschiedliche Möglichkeiten der Interaktion mit einem Dozenten und anderen Lernern (i. d. R. Chat oder Foren).

Autorensysteme:  
Hier handelt es sich um Systeme, die dem Lehrenden dabei helfen, ein digitales Lernangebot bereitzustellen. Es kann quasi ein Kurs mit Begleitmaterialien entwickelt werden. 

Videokonferenzsysteme:
Es entstehen virtuelle Räume, die mehr Interaktion bieten wie Video, Audio, Chat und häufig auch das Teilen von Bildschirmen, so dass Inhalte gezeigt und erklärt werden können. Besprechungen werden über Entfernungen hinweg möglich.

Learning-Management-Systeme (LMS):
Gemeint sind damit Lernplattformen, die komplette Kurse (egal ob in Präsenz oder Online) unterstützen, indem sie auch Buchungsprozesse integriert haben können. Sie bestehen in der Regel aus Bausteinen wie z. B. Planung, Buchung, Materialbereitstellung, Zertifzierungen und Erfolgsmessung.

Learning-Content-Management-Systeme (LCMS):
Hier geht es um die Verwaltung der Lerninhalte. Über Zugriffsregelungen sind gezielte Zugriffe möglich. 

Virtual Classrooms (VC):
In einem virtuellen Klassenzimmer trifft man sich live – ähnlich wie in einem realen Seminarraum. Es gibt bei den meisten Systemen auch ähnliche Medien. Zum Beispiel das Whiteboard, auf dem jeder Schreiben kann für gemeinsame Brainstormings. Ich kann auch per Video teilnehmen und so näher am Geschehen sein. Umfragen helfen schnell ein Gesamtbild über die Meinung zu sammeln. Hier sprechen wir nicht mehr von Videokonferenz. Ich nutze das virtuelle Klassenzimmer für Live-Online-Trainings. Das heißt für eine begrenzte Anzahl Teilnehmer für echte Trainings - ganz wie im realen Seminarraum.

Augmented Reality (AR):
Übersetzt heißt das „erweiterte Realität“. Im E-Learning Bereich ist damit gemeint, dass computergestützt die Wahrnehmung erweitert wird. Das geschieht dadurch, das reale und virtuelle Objekte kombiniert werden. Zum Beispiel könnte ein Kundendienst-Mitarbeiter sich Arbeitsschritte zur Fehlersuche für das konkrete Gerät einblenden lassen. Vielleicht noch mit Video hinterlegt. Das ist allerdings erst der Anfang. Je weiter die Technologisierung voranschreitet, je vielseitiger werden die Möglichkeiten werden. Denken Sie an ein virtuelles elektronisches Gerät, das über echte Berührung am Touchpad gesteuert wird. Vielleicht können wir auch irgendwann die Blumen im Video riechen?

Virtual Reality (VR):
Hier mischen sich physische und virtuelle Realität. Im Meetings-, Trainings- oder Coachingbereich gibt es schon richtig tolle Anwendungen. Über einen Avatar bin ich in einem virtuellen Gebäude und habe die Perspektive des Avatares vor Augen. Ich drehe also den Kopf um meinen Gegenüber oder die Folien am Beamer zu sehen. Was sich verrückt anhört, fühlt sich im Test ziemlich real an. 

Blended Learning:
Mehrere Lernformate werden zu einer Gesamtheit zusammengestellt. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, Präsenztage anzubieten und virtuelle Einheiten zu ergänzen. 

Micro Learning:
Hier geht es eigentlich nicht um eine Software (auch wenn spezielle dafür angeboten wird), sondern um das Lernkonzept. Es bedeutet sehr kleine Lerneinheiten zu schaffen, die mittels Fragestellungen den Lernfortschritt erkennen. Ein Mittel sind hier sog. Learning Snacks – kleine Häppchen zum Lernen. 

MOOC:
Massive Open Online Course - hier werden Online-Kurse für eine Vielzahl von Personen angeboten. Verwendet werden Videos, Lesematerial, Podcasts, Foren, etc. um Wissen zu vermitteln. MOOCs sind in der Regel kostenlos und momentan eher im Hochschulbereich verbereitet. 

Alles klar? Oder noch mehr Verwirrung über die Begrifflichkeiten? Ich stolpere regelmäßig über neue – und dann geht die Recherche wieder von vorne los.

Mir ging es so, dass ich anfangs nicht sehr überzeugt von diesen ganzen Themen war. Schließlich war meine Heimat immer die Präsenz in Training und Coaching. Doch gerade die interaktiven Möglichkeiten wie virtuelle Klassenzimmer, aber auch ganze virtuelle Lernwelten haben mich vom Gegenteil überzeugt. Ich liebe heute diese Formate und ihre Möglichkeiten! Trauen Sie sich selbst mal das ein oder andere auszuprobieren… 

Viel Spaß dabei!
 

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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