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Es ist wieder einmal soweit. Das neue Jahr hat begonnen und der ein oder andere von uns ist mit einem guten Vorsatz angetreten. Am Anfang noch hoch motiviert sind wir der Überzeugung, dass wir es diesmal schaffen werden. Doch nach einiger Zeit holt uns meist die Realität ein und das wars dann - bis zu einem neuen Versuch zum nächsten Jahreswechsel. 

Die gute Nachricht: Das ist absolut normal und hat nichts mit Versagen zu tun. Es ist sogar wissenchaftlich erklärbar. Hier ein paar Gedanken dazu - nicht abschließend:

Zeitinkonsistenz:
Heute entscheide ich mich, dass der zukünftige Nutzen meines Vorsatzes (z. B. Gewicht zu verlieren) größer ist, als die Nachteile, die ich dafür jetzt in Kauf nehmen muss (mehr Sport oder weniger Essen). Wenn dann ein paar Tage die Umsetzung ansteht, wiegen schlagartig die Nachteile (mehr Bewegung oder Verzicht) schwerer als der künftige Nutzen (irgendwann mal eine kleinere Kleidergröße zu kaufen).

Verteidigung als Schutzfunktion:
Habe ich den gleichen Vorsatz schon mehrfach gefasst und wiederholt nicht umgesetzt, wird es immer schwieriger in die Gänge zu kommen. Jeder neue Versuch erinnert uns ans Scheitern vom letzten mal und somit an unsere Schwächen. Das macht schlechte Laune. Äußern sich auch noch andere dazu (obwohl gut gemeint), gehen wir in Verteidigung und bleiben passiv.

Vorsätze sind kein Ziel:
Ein Vorsatz ist etwas, was man gerne hätte, ein Wunsch. Nur mit einem klar formulierten Ziel legen Sie fest, was genau Sie bis wann erreicht haben wollen. Entscheidend ist, dass wir das schrifltich formulieren.

Zu hoch gegriffen:
Das Endziel darf gerne etwas größer sein – wie z. B. eine Lebensvision. Es ist allerdings nicht realistisch zu weit in die Ferne die Motivation aufrecht zu erhalten. Ist der Berg zu hoch, erscheint das Ziel außer Reichweite.

Was also tun? Keine Vorsätze fassen, weil sich ja doch nichts ändern wird?

Ich persönlich glaube nicht, dass das die Lösung ist. Ich lade Sie ein, einen persönlichen Aktionsplan zu entwickeln. Nutzen Sie dazu die folgende Anleitung:

  1. Nehmen Sie ein weißes Blatt Papier (gerne ohne Linien, Karos, Logos, o. ä.) und schreiben Sie "Mein Aktionsplan" und Ihren Namen oben auf. 
  2. Notieren Sie Ihr Ziel möglichst konkret. Das Ziel sollte keinen Stress, sondern Vorfreude in Ihnen auslösen. Bitte formulieren Sie es positiv und so, als wäre es schon erreicht (also in der Gegenwartsform). Es kann helfen, wenn Sie sich ausmalen, wie es sein wird, wenn Sie dieses Ziel erreicht haben, verwenden Sie beschreibende Adjektive (z. b. stolz, erleichtert, glücklich, begeistert, inspiriert, selbstbestimmt, ...). Fassen Sie Ihr Ziel dann in einem prägnanten Satz, in einer Kernaussage zusammen. 
  3. Listen Sie nun auf, was Sie motiviert, dieses Ziel zu erreichen - also WARUM Sie dieses Ziel erreichen möchten.
  4. Streichen Sie alle Punkte durch, die nicht aus Ihrem Innersten, aus Ihrer eigenen Überzeugung kommen (also nicht intrinsisch motiviert sind).
  5. Überlegen Sie sich dann, wer oder was Sie daran hindern könnte, dieses Ziel zu erreichen. Finden Sie Reaktionsmöglichkeiten darauf.
  6. Suchen Sie sich bis zu drei Personen aus, die für Ihre Zielerreichung hilfreich sein könnten. Listen Sie ebenfalls die Gründe auf, warum genau diese Personen hilfreich sind.
  7. Machen Sie sich einen konkreten Plan, was Sie in den nächsten 7 Tagen für die Erreichung dieses Ziels tun werden. Für jeden Tag eine Aktion bzw. Aktivität.
  8. Notieren Sie, wie bzw. womit Sie sich am 7. Tag für das Durchhalten belohnen werden.

Schritt 7 und 8 sollten Sie jede Woche wiederholen, bis Ihr Ziel erreicht ist. Notieren Sie sich am Ende der Woche auch die konkreten Fortschritte. Außerdem ist es hilfreich zwischendurch draufzuschauen, ob Sie Ihren Aktionsplan nachjustieren sollten.

Auch wenn es zunächst aufwändig erscheint, ist die Chance, dass Sie am Ball bleiben deutlich größer als mit einem Vorsatz.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen! Haben Sie Lust Ihren Erfolg mit mir zu teilen? Oder haben Sie eine andere Idee, wie man von guten Vorsätzen zu echten Ergebnissen kommt? Dann nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion.


 

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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