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Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort "Kontrolle" hören? Zucken Sie zusammen? Schlägt Ihr Herz schnller? Fühlen Sie sich unwohl? Oder sind Sie da völlig schmerzfrei?

In unserer Gesellschaft hat dieses Wort häufig einen sehr negativen Beigeschmack - da verschärft sich, wenn wir im Zusammenhang von Führung oder Unternehmensführung über "Kontrolle" sprechen. hier kommen bei größeren Unternehmen auch ganz schnell die Betriebsräte ins Spiel. Denn wie oft wird das Haar in der Suppe gesucht und dabei die ganze Suppe übersehen, verschüttet oder kalt?

Muss das denn wirklich so sein? Oder gibt es eine Chance diesen Begriff einfach mal ganz neutral neu zu bedenken? Lassen Sie sich bitte die nächsten Minuten auf ein paar Gedanken dazu ein, und stellen Sie sich am Ende nochmal die Eingangsfrage.

Starten wir mit einem Ausflug in unsere Geschichte. Erste Aufzeichnungen über Führung finden sich in der Bibel (ja, Sie lesen richtig!). Im 18. Kapitel des 2. Buch Mose war es die Aufgabe von Mose, als Anführer des Volksstammes, die Israeliten aus Ägypten zu führen. 

Aufgrund weniger Funde und anthropologischer Untersuchungen gehen Forscher und Vordenker davon aus, dass sich Führung bereits zum Beispiel in den Savannen Afrikas entwickelte. Für die Urmenschen war es überlebenswichtig, das Gehirn zu entlasten, um für Überraschungen gerüstet zu sein. Ablenkungen durch Grübeln über Entscheidungsalternativen wären ein immens hohes Risiko - es ging schließlich beim Rascheln im Gras ganz schnell um Leben oder Tod. Das heißt, es war eine Aufgabenteilung und entsprechende Ressourcensteuerung notwendig. Es brauchte jemanden, der die Führung übernahm und die Entscheidungen für die Gruppe traf. Und es brauchte andere Funktionen in der Gruppe (Fährtenleser, Schützende, Jäger, usw.).

Was heißt das für Führung heute?

Es geht nach wie vor um eine Gruppe von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammen sind. Im Unternehmenskontext geht es auch ums Überleben - zugegeben, nur ganz selten wirklich um Leben und Tod - doch letztendlich geht es den Erhalt von Erfolg und die Beständigkeit des Unternehmens und der Arbeitsplätze. 

Reinhard K. Sprenger stellt in seinem Buch "Radikal führen" die provokante Frage: "Wofür werden Führungskräfte bezahlt?" Und er liefert natürlich auch eine Antwort: "Wert schaffen". Damit meint er, dass sich Führungskräfte bewusst werden müssen, welchen Beitrag zum Unternehmenserfolg sie mit ihrer Aufgabe leisten. Oder in seinen Worten, dass sich Führungskräfte bewusst sei müssen, warum sie auf der Gehaltsliste stehen. 

Über Führung kann man viel und ausdauernd diskutieren oder schreiben. Mir geht es heute im Besonderen um den Aspekt der Kontrolle. Und das im psoitiven Sinne. 

"Mitarbeiterführung bedeutet, Mitarbeitern Orientierung auf Arbeitsziele zu geben und sie auf dem Weg dorthin zu ermutigen und zu unterstützen." Dieses Zitat stammt aus dem Buch "Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung"  von Hartmut Laufer. Ich vermute mal, mit dieser Aussage taucht kein negatives Gefühl bei Ihnen auf?

Woher weiß aber dann eine Führungskraft, ob sie ihrer Verantwortung (gemäß Sprenger und Laufer) gerecht wird? Das funktioniert nur, wenn sie weiß,

  • ob die gesetzten Ziele erreicht werden (können),
  • ob sich Mitarbeiter an Vorschriften (z. B. Arbeitssicherheit, gesetzliche Regelungen, Normen) halten,
  • ob der Weg zur Zielerreichung sinnvoll gegangen wird,
  • ob der Mitarbeiter oder das Team überhaupt die Ziele kennt,
  • ob alle notwendigen Mittel zu Verfügung stehen, 
  • ...

Aus dieser Sicht betrachtet ist Kontrolle also notwendig, um überhaut Soll und Ist abgleichen zu können. Nur so kann eine Führungskraft ihre Mitarbeiter fördern, ermutigen, unterstützen und zugleich noch Wert schöpfen.

Die Frage der Notwendigkeit von Kontrolle stellt sich mir persönlich nicht. Ihnen?

Mich beschäftigt aber durchaus das "WIE" von Kontrolle. Denn Kontrolle kann durchaus auch motivierend wirken. Denken Sie einmal darüber nach, wie Kontrolle für Sie aussehen müsste, damit Sie sich wohl und unterstützt fühlen. Mehr dazu demnächst wink

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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