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Alles wird mobiler, alles wird schnelllebiger, Reaktionszeiten kürzer, mehr Aufgaben parallel, E-Mail-Flut, keine Zeit für Urlaub… 

In der Schule wächst der Druck auf die Kleinsten, wir müssen unseren Kindern alles bieten von PEKIP über Krabbelgruppe über Frühförderung, …

Schon mal erlebt oder im Umfeld gehört? Ich für meinen Teil immer wieder. Das erzeugt immer wieder aufs Neue Stress – bei Ihnen auch?

UND: Ich weiß eigentlich ganz genau, dass es an mir liegt, wie ich damit umgehe, ob ich gestresst bin oder nicht. Ob ich mich gehetzt fühle, nicht mehr schlafe, die Kinder anbrülle, frustriert aufs Sofa sinke…

Obwohl ich es doch besser weiß passieren immer wieder dieselben Muster. Gestern Abend erst der Klassiker:

Ich arbeite intensiv meine Mails nach dem Urlaub ab. Außerdem sitze ich gerade an der inhaltlichen Aufbereitung einer Präsentation für meinen ganztägigen Workshop an der Hochschule am kommenden Samstag. Ein Angebot steht zum Schreiben aus, für den Elternbeirat in der Schule ist noch eine Liste fällig. Eine Kindergeburtstagsparty steht an, für die noch Spieleideen recherchiert werden sollten. Und noch so vieles Kleines und Großes mehr. Was wäre die Welt ohne Computer, der mir so Vieles erleichtert.

Da passiert es: Aus heiterem Himmel wird der Monitor blau und nichts geht mehr. So ein Mist – und wenn ich darüber nachdenke – in letzter Zeit ist immer mal wieder der Lüfter sehr laut und auffällig angesprungen. Was, wenn der PC ausgerechnet in dieser Woche den Geist aufgibt? Zwar habe ich vorgebaut und alle Dokumente auf einer externen Speichereinheit – aber keinen zweiten PC oder Laptop zur Verfügung. Der Termin in der Hochschule steht – die Studenten kommen. Das brauche ich auf jeden Fall! Was tun, wenn der Fall eintritt? OH MEIN GOTT !!!!

Und da ist sie schon – die Panik und das Gedankenkarussell, das mich in der Nacht nicht schlafen lassen. Obwohl es ja sonnenklar nichts bringt, wenn ich nicht schlafe – das Problem löst sich dadurch nicht. Ich werde beim Klingeln des Weckers erschlagen sein und möglicherweise Kopfschmerzen beklagen. Dann werde ich nicht so wirklich leistungsfähig sein und vielleicht sogar pampig zu meinem Umfeld. 

Warum schaffe ich es trotz all diesem Wissen um die Folgen einfach nicht aus diesem Teufelskreislauf auszusteigen? Hier springt der Überlebensinstinkt an – seit Jahrtausenden reagiert unser Organismus auf Bedrohungen nach dem gleichen Muster:

Treten sogenannte Stressoren, also reizende Stressauslöser auf, wird unser Großhirn (das „Denken“) quasi auf Eis gelegt. Denn, das viel ältere Zwischenhirn, das die Emotionen verarbeitet, startet einen Überlebensmechanismus (limbisches System). Früher kamen eben diese Reize aus unserem Umfeld – ein Rascheln im Gebüsch bedeutete möglicherweise Gefahr. Es könnte ein Säbelzahntiger hervorspringen. Unser Körper war in Sekundenschnelle zu Flucht oder Kampf bereit – es blieb keine Zeit über die richtige Strategie nachzudenken. Reflexe sicherten das Überleben zu dieser Zeit. Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol wurden ausgeschüttet, das Blut in die Extremitäten umgeleitet und „Unwichtiges“ wie das Denken zurückgestellt – auch die Wahrnehmung spielte eine Rolle. Der Tunnelblick  half im Extremfall zu fokussieren und stellte sich automatisch ein.

Vielleicht fragen Sie sich, was das mit unserer heutigen Welt zu tun hat? Sehr viel. Die Funktionen im Körper laufen immer noch so ab – nur, dass die Reize häufig aus unserem Innersten heraus kommen. Aus Leistungsdruck, Über- oder Unterforderung, Erwartungsdruck, Ängsten, … Unglücklicherweise sind die Reaktionen im Körper noch genau dieselben, wie vor Jahrtausenden: Unser Körper schüttet Adrenalin, Noradrenalin, Kortisol aus. Und wir schlafen nicht und grübeln, die Gedanken kreisen, wir steuern in den Tunnel.

Nur, dass wir im Gegensatz zu damals, als wir dann flüchten mussten, diese Stresshormone nicht mehr abbauen, bzw. zu wenig. Genau hier liegt das Problem. Denn während Kortisol durch Entspannung abgebaut wird (schwierig, wenn man nicht mehr schlafen kann), gelingt das bei Adrenalin/Noradrenalin durch körperliche Aktivität (keine Zeit für Sport!). 

Wenn der Pegel dauerhaft hoch ist, kann uns das tatsächlich körperlich krank machen. 

Tja, und natürlich konnte ich dann gestern Nacht – trotz all dem Wissen über die Hintergründe im Körper – nicht schlafen. Und heute Morgen? Na, ja. Sie können es sich denken… Heute Morgen hat sich dann mein Computer-Spezialist gemeldet, der Rechner lief auf jeden Fall, ich habe meine Unterlagen sicherheitshalber auf einen USB-Stick geladen und die Welt schaut schon wieder viel besser aus. Und all das, was heute ansteht, stresst mich schon wieder deutlich weniger. Ein bisschen positiver Stress ist ja durchaus hilfreich um die Leistung zu steigern devil

Und was sagt mir das? Was lerne ich daraus?

  • Achtsamkeit als innere Haltung heißt bewusst im Hier und Jetzt zu sein.
  • Achtsamkeit schenkt dem Moment mehr Aufmerksamkeit und befreit.
  • Achtsamkeit hilft mir aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und nicht über „ungelegte Eier“ nachzugrübeln.

Ein erster Schritt in Richtung Achtsamkeit und Stressreaktionen bewusst zu durchbrechen, ist es tief ein- und auszuatmen. Das vermittelt dem Körper das Gefühl, in Sicherheit zu sein. Wir können entspannen und das Großhirn bekommt wieder Blut und Sauerstoff zum Denken. Was sich jetzt so einfach anhört, braucht in der Realität viel Übung und hin und wieder störungsfreie Zeit. Ständige Ablenkung durch z. B. das SmartPhone verleitet gerne dazu, die Signale zu übersehen. 

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm als ein Wald, der wächst.“

Ich wünsche Ihnen immer wieder ein paar ruhige Minuten, die es Ihnen ermöglichen, aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen.

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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