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Kommunikation ist komplex - das ist bekannt. Vielleicht denken Sie jetzt an Zwischentöne, an Gestik und Mimik? Haben Sie sich aber auch schon einmal Gedanken über die Bilder, die im Kopf Ihres Gesprächspartners während einem Dialog entstehen, gemacht?

Ich zitiere dazu gerne ein wunderschönes Kinderbilderbuch von Leo Lionni (empfehlenswert auch zum Vorlesen smiley) mit dem Titel "Fisch ist Fisch". Es handelt von zwei unzertrennlichen Freunden - einer Elritze (einer kleinen Karpfenart) und einer Kaulquappe. Wie Sie sich bestimmt denken können, wächst die Kaulquappe zu einem stattlichen Frosch heran, der irgendwann den Teich am Waldrand und mit ihm auch seinen guten Freund, die Elritze, verlässt. Natürlich denkt der kleine Fisch immer wieder an den verschwundenen Freund. So vergehen viele Woche und irgendwann (platsch) plumpst der Frosch zurück in den Teich - eine interessante Unterhaltung nimmt ihren Lauf...

Die Elritze fragt den Frosch ganz aufgeregt, wo er denn gewesen sei und was er alles erlebt und gesehen hätte. "Ich bin an Land gewesen," sagte der Frosch. "Ich bin überall herumgehüpft und ich habe ganz seltsame Sachen gesehen." Der Fisch ist jetzt neugierig und will alles genau wissen. Der Frosch berichtet von Vögeln, von Menschen und von Kühen: "Kühe," sagter der Frosch. "Kühe! Sie haben vier Beine, Hörner, fressen Gras und tragen rosa Säcke voll Milch." Was der Frosch allerdings nicht weiß, ist, wie sich der Fisch so eine Kuh nun vorstellt... 

So geht es uns immer wieder in unserer Kommunikation. Wir können nie sicher sein, dass unser Gesprächspartner das gleiche Bild im Kopf hat - selbst wenn wir ihm noch so deutlich beschreiben, was wir vor unserem geistigen Auge sehen. So entstehen klassische Missverständnisse. Darum glaube ich, JA - Feedback ist wichtig.

Und gleichzeitig lade ich Sie ein, noch einem weiteren Gedankengang zum Thema Feedback zu folgen:

Stellen Sie sich vor, jemand tut oder sagt etwas anders, als Sie sich das vorgestellt haben. ​Was passiert?

Sie ärgern sich darüber. Wie es nun weitergeht entscheiden Sie selbst: Möchten Sie sich gerne weiter ärgern? Dann folgen Sie bitte dem "roten" Weg: Geben Sie Ihrem Gegenüber die Schuld, machen Sie ihn/sie dafür verantwortlich, dass Sie sich ärgern müssen. Es ist dann besonders hilfreich, darüber nachzudenken, welche negativen Absichten er/sie verfolgt. Leider sind Sie hier sehr abwertend und ändern rein gar nichts an der Ursache für Ihren Ärger. Im Gegenteil: Sie verstärken ihn nur noch und schaukeln sich selbst auf. Ganz wie in der Geschichte mit dem Hammer nach Paul Watzlawick (aus Anleitung zum unglücklich sein):

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer".

Oder Sie nehmen die Verantwortung aktiv in die Hand und machen sich daran, die Ursache aus dem Weg zu räumen. Dann entscheiden Sie sich für die grünen Karten: Sie geben Feedback und suchen gemeinsam nach einer Lösung. Sie lassen sich nicht in eine endlose Spirale ziehen, sondern brechen bewusst aus. 

Was erscheint Ihnen als der attraktivere Weg?

Ich bin für die grünen Karten und darum glaube ich, JA - Feedback ist wichtig.

Probieren Sie es gerne aus - auch ich freue mich über Feedback enlightened

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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