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Hauptaufgabe von Führung 4.0 ist es den Change zu managen - das heißt, sie stellt die Handlungsfähigkeit in der Digitalisierung sicher.

Die Digitalisierung und die damit einhergehenden Herausforderungen sind allgegenwärtig. Auch die Diskussionen darüber, was die Unternehmen brauchen, um in Zukunft zu bestehen. Digitalisierung bedeutet Transformation und das ist für Unternehmen nichts Neues. Es gab immer schon Veränderungen.

Neu ist die Geschwindigkeit der Veränderung. Um hier Schritt zu halten braucht es eine veränderungsfreundliche Unternehmenskultur und veränderungsbegleitende Führung.  

Mal ein ehrlicher Blick zurück: Wo kommen unsere erfolgreichen Unternehmen her?

Aus einer Zeit, als Führungskräfte Anführer waren. Die Superhelden, zu denen die Belegschaft in Ehrfurcht aufschaute. Alphatiere, deren Stellung am Stockwerk, an der Anzahl Fenster im Büro, am Firmenwagen, an der bevorzugten Behandlung in der Kantine, usw. sichtbar wurde. Die Anführer, die diese Unternehmen zum Teil gegründet und groß gemacht haben. Die Anführer, die wissen, wie die Welt funktioniert. Deren Erfahrung und Wissen niemand in Frage stellte. 

Aus einer Zeit mit starker hierarchischer Prägung, in der ein „normaler“ Mitarbeiter i.d.R. kein Wort mit seiner übergeordneten Führungskraft geschweige denn mit einem Vorstand wechselte. Einer Zeit, in der der oberste Führungskreis eine elitäre Truppe war. 

Kennen Sie solche oder ähnliche Unternehmensgeschichten? Manches hat sich verändert – die Führungsetagen wurden nahbarer – manches ist vielleicht noch immer so. Doch dieses Führungsmodell, diese Unternehmenskultur „funktioniert“ in der VUCA*-Welt nicht mehr. 

Was braucht es also um diese schnelle Transformation zu meistern? 

Eine veränderungsfreundliche Unternehmenskultur.

Die „echte“ Unternehmenskultur steht nicht in Hochglanzbroschüren geschrieben. Sie ist die Summe des Verhaltens der Menschen im Unternehmen und wird geprägt durch Erfahrungen. Um eine Veränderung zu erreichen, braucht es neue Erfahrungen. Solche die Veränderungen zu einer Arbeitswelt 4.0 begünstigen. Die Kernelemente einer veränderungsfreundlichen Kultur sind:

  • Offenheit und Vertrauen in die Führung, in die Mitarbeiter, in die Organisation: Wer die Folgen von Entscheidungen im Detail vorhersagen will, kommt nie ins Handeln und lähmt sich selbst.
  • Konfliktfähigkeit – Mut zum konstruktiven und aktiven Umgang mit Konflikten
  • Fehlertoleranz – Lernen ermöglichen durch Versuch und Irrtum
  • Experimentierfreude und Spontanität sind gewünscht – Freiraum für neue Wege, neue Themen, das Ausprobieren 
  • Kommunikation als „Schmiermittel im Getriebe“ – persönlich, direkt und offen

Eine veränderte Haltung bei den Führungskräften.

Für Führung 4.0 braucht es eine grundsätzlich andere Geisteshaltung als bisher. Die Führungskraft ist nicht mehr der Anführer, der alles weiß und der beste Fachmann auf seinem Gebiet ist. Die Führungskraft ist vielmehr „Diener“ der Gemeinschaft. Lao-Tse schreibt im Kapitel 66: 

„Warum ist das Meer König der Bäche? 
Weil es sich unter sie stellt. Wer das Volk leiten will, muss sich unter es stellen.“

Die Aufgaben/Rollen einer erfolgreichen Führungskraft in der Arbeitswelt 4.0:

  • Veränderungsbegleiter (Change-Agent): Er gestalten den Wandel mit und begleitet seine Mitarbeiter in der Veränderung
  • Lernbegleiter/Coach: Teilt Wissen statt auf Wissensvorsprung zu setzen und unterstützt seine Mitarbeiter in Ihrer Entwicklung
  • Ermöglicher: Unterstützt Mitarbeiter/Teams bei der Erledigung ihrer Aufgaben/Erreichung ihrer Ziele, indem er Ressourcen zur Verfügung stellt und den Rücken frei hält
  • Motivator: Agiert auf Augenhöhe und nimmt seine Mitarbeiter emotional mit auf die Veränderungsreise, er stiftet Sinn, beteiligt seine Mitarbeiter
  • Moderator: Fördert und unterstützt Kooperation und Vernetzung auch über Bereichsgrenzen hinweg
  • Ruhepol: Hat Geduld, Ausdauer und Rückgrat – bleibt gelassen und trifft Entscheidungen trotz Unsicherheiten

Ist Ihr Unternehmen veränderungsfreundlich? Sind Ihre Führungskräfte bereit für Führung 4.0?

Die folgenden Fragen helfen Ihnen Licht ins Dunkel zu bringen:

  • Veränderungen in unserer Vergangenheit waren erfolgreich, weil …
  • Ein guter Nährboden für Veränderungen ist …
  • Unsere Führungskräften düngen Veränderungsprozesse, indem sie ….
  • Unsere Organisation erleichtert Veränderungsprozesse dadurch, dass…
  • Veränderungsmanagement bedeutet in unserer Organisation …
  • Veränderungen sind für unsere Mitarbeiter verständlich, nachvollziehbar, sinnvoll, wenn…
  • Unsere Führungskräfte belohnen Verhalten, das …
  • Im Mittelpunkt unseres gelebten Führungsverständnisses steht, …
  • Unsere Mitarbeiter erleben eine Unternehmenskultur, die …

Fazit:

Um die Transformation erfolgreich zu meistern braucht es Rahmenbedingungen in Form einer förderlichen Unternehmenskultur und einem veränderten Führungsverständnis. Das ist eine große persönliche Herausforderung für Führungskräfte – auch Führung braucht Begleitung und Unterstützung auf diesem Weg. 


* Das Akronym VUCA steht für volatility, uncertainty, complexity und ambiguity, und beschreibt die Rahmenbedingungen in denen sich Unternehme

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Profil

Mein Berufsleben in einer Konzernwelt führte mich regelmäßig zu neuen Aufgabengebieten. Die damals wohl größte Herausforderung war der eher überraschende Sprung von der Mitarbeiterin/ Kollegin zur Führungskraft. Neben dem Knowhow in Sachen Führung wird plötzlich jede Menge Handwerkszeug für den Umgang mit zwischenmenschlichen Themen gefordert, das man nicht im Studium lernt.
 
Diese Themen waren schon immer mein Steckenpferd und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich habe die Veränderungskurve mit allen Höhen und Tiefen selbst durchlebt, und zugegeben, auch zwischendurch durchlitten. Doch heute blicke ich zufrieden - und auch ein bisschen stolz - auf diese Zeit zurück.
 
Denn das war der Wendepunkt, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich daran zu orientieren was ich wirklich will. Ich lade Sie ein, sich in meinem Blog inspirieren zu lassen und wünsche Ihnen viele gute Gedanken! Ihre Sandra Dundler

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